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Alitalia: wegen Covid-19 Umsatz um 97% eingebrochen, zwei Newco am Start

In einer Anhörung vor der Verkehrskommission gibt der ausserordentliche Kommissar Leogrande erste Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus: Einnahmen im freien Fall im März und April, 70 Millionen Euro erstattete Tickets

Alitalia: wegen Covid-19 Umsatz um 97% eingebrochen, zwei Newco am Start

Der Coronavirus-Effekt trifft Alitalia. Im April gingen die Einnahmen der Fluggesellschaft im Vergleich zum gleichen Monat im Jahr 97 um 2019 % zurück. Dies gab der außerordentliche Kommissar Giuseppe Leogrande während der Anhörung im Verkehrsausschuss der Kammer bekannt. 

„Die makroökonomischen Rahmenbedingungen haben sich seit dem 24. Februar im gesamten Tourismus- und Verkehrssektor komplett verändert“, erklärte Leogrande. „Aus operativer Sicht hatte das Unternehmen keine besonderen Probleme. Der Umsatz im Januar verzeichnete eine Steigerung von 4,1 % auf 180,35 Millionen Euro gegenüber 173,28 im Januar zuvor.“ Die ersten Probleme kamen im Folgemonat, der einen Umsatzrückgang von 1,9 % auf 145,61 Mio. Euro verzeichnete. 

Im März dann der Schlag: Die in Italien und anschließend in den anderen Ländern verhängten Lockdowns führten zu einem „vertikalen Umsatzeinbruch“. Der Betrieb des Netzwerks ist sehr eingeschränkt geworden: im März belief sich der Umsatz auf 43,95 Millionen gegenüber 186,73 im Monat des Vorjahres, -76,5 %“. Parallel dazu wurde das Unternehmen dazu gezwungen Rückzahlungen von 70 Millionen auszahlen Euro an Passagiere, die aufgrund der Beschränkungen nicht fliegen können.

Im April das Massaker. Nach Mitteilung des außerordentlichen Kommissars sprechen die bis zum 23. April aktualisierten Zahlen von Umsatzrückgang um 97 % bei Umsätzen unter 5 Millionen Euro. Im Vorjahresmonat lautete die Umsatzposition: 160 Millionen Euro. 

Zu dem Zusammenbruch trägt in diesen Tagen vor allem der starke Personalabbau bei Flügen und Passagieren an Bord bei Flugzeuge haben eine Füllrate von „knapp 21 %, spezifiziert Leogrande, während "vom 27. April bis 4. Mai 49 tägliche Flüge stattfinden, verglichen mit über 500 im Januar: 30 Inlandsflüge, einer Interkontinentalflüge (New York) und der Rest in europäische Städte". Bis heute fuhr der Kommissar fort Alitalia arbeitet „mit knapp über 10 % seines Potenzials“. 

Aus beschäftigungspolitischer Sicht hat Alitalia die Entlassung von 6.607 Mitarbeitern der „Muttergesellschaft“ und von weiteren 221 Mitarbeitern von CityLiner beantragt. 

Anschließend informierte Leogrande über die Zukunft von Alitalia. „Der Newco wird zwei sein – sagte der Kommissar –, man wird die CityLiner-Filiale (Regionalfluggesellschaft, Tochtergesellschaft von Alitalia) und eine die Alitalia-Filiale pachten“.

Die „Migration“ des Unternehmens zum Newco werde sich „in den kommenden Wochen entwickeln, wir haben das bereits seit Anfang des Monats zeitnah vorangetrieben“. Nach Angaben des Ministers für wirtschaftliche Entwicklung Stefano Patuanelli vor einigen Tagen die Inbetriebnahme des Newco könnte ab dem 1. Juni beginnen.

Weiter zu Flottenleasingverträge, sprach der Kommissar von "Verständnis seitens der Vertragspartner". Und er erklärte: „Heute wird der Fuhrpark auf Basis der tatsächlichen Nutzung der Maschinen gefördert, daher wurde bis März 2021 vereinbart, um dann wieder mit einer wichtigen Neuverhandlung der Leasingverträge zu beginnen, die für eine ‚Einsparung‘ sorgen wird. in der Größenordnung von etwa 90 Millionen pro Jahr". Anschließend fuhr er fort: „Wir sind bereit, dem Newco 92 Flugzeuge, 20 Langstreckenflugzeuge, 60 Mittelstreckenflugzeuge und 12 Regionalflugzeuge zur Verfügung zu stellen“.

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