Im Jahr 2025 die Podcast-Hörer wird 584 Millionen überschreiten, fast doppelt so viel wie 2019. Unter der Generation Z (13-24 Jahre alt) ist das Hören von gesprochenen Audioinhalten im Vergleich zu ihren Altersgenossen im Jahr 214 um 2014 % gestiegen. Diese Entwicklung zeigt einen tiefgreifenden Wandel in den Gewohnheiten bei der Nutzung von informativen und lehrreichen Inhalten: Audio ermöglicht es Ihnen, das Hören in andere Aktivitäten zu integrieren, ohne die erforderliche Exklusivität Lesenund wird gleichzeitig durch den Charme professionellen Storytellings zu einem lohnenden Erlebnis.
Weniger Bücher, mehr Audio
Die Daten für 2024 bestätigen den parallelen Rückgang des traditionellen Lesens undPapierveröffentlichung: obwohl einige Segmente wie Erzählung und Online-Verkauf eine gewisse Stabilität zu bewahren, insgesamt gibt es eine abnehmen des Lesens bei Erwachsenen und der Verbreitung gedruckter Veröffentlichungen.
In Italien beispielsweise Zeit, Wochendurchschnitt gewidmet Lesen Sie ist in nur zwei Jahren um etwa eine Stunde gesunken: von 3 Stunden und 32 Minuten im Jahr 2022 auf 2 Stunden und 47 Minuten im Jahr 2024. Im Jahr 2022 selbst lesen weniger als 40 % der Italiener (39,3 %) mindestens ein Buch zum Vergnügen, der niedrigste Prozentsatz der letzten XNUMX Jahre. Dies ist kein Einbruch der Nachfrage nach Inhalten oder Nachrichten, sondern vielmehr eine Verschiebung der Zeitverteilung zwischen Lesen und Hören.
DieAngebot an Audioinhalten Das Angebot ist nahezu unbegrenzt und umfasst eine ständig wachsende Menge hochwertiger Inhalte, die sowohl kostenlos als auch im Abonnement verfügbar sind. Welche Strategien können Verbraucher anwenden, um mit diesem riesigen Angebot Schritt zu halten, das ihr Interesse ständig weckt?
Der Audible-Werbespot
Glen Powell, das Hollywood-Sexsymbol, das wir in „Top Gun: Maverick“ gesehen haben, hört lieber in normaler Geschwindigkeit zu: „Ich möchte die Leute in einem natürlich menschlichen Tempo sprechen hören.“
Im Gegenteil, der Komiker Bowen-Yang, einer der Hauptdarsteller von „Saturday Night Live“, bevorzugt eine beschleunigte Erzählweise: „Man kann locker 2x erreichen“, erklärt er, erkennt aber an, dass 1,8x das „perfekte“ Tempo ist.
Beide nahmen an einem Audible-Werbung, die Hörbuchplattform von Amazon, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurde und in der mehrere Prominente über ihre Hörgewohnheiten sprachen, löste eine lebhafte Debatte aus. Einige warfen ihr vor, sie unterstelle, dass Highspeed-Hören ein Zeichen von Merkwürdigkeit oder sogar eine Störung sei. „Ich habe mir Ihren moralisierenden Werbespot mit doppelter Geschwindigkeit angehört“, witzelte ein TikTok-Nutzer. Andere empörten sich, sagten, sie seien „beschämt“ und drohten sogar, ihr Abonnement zu kündigen.
Ich bin in Eile
Die Online-Kontroverse verdeutlicht, wie sich das Verhältnis der Öffentlichkeit, insbesondere junger Menschen, zu digitalen Medien verändert. Eine Umfrage von „The EconomistUnd YouGov zeigt, dass 31 % der Amerikaner im Alter von 18 bis 29 Jahren Audioinhalte mit einer Geschwindigkeit hören, die über 1x schneller ist, im Vergleich zu nur 8 % der über 45-Jährigen.
Dieser Trend wird von den Plattformen selbst unterstützt: Apple e Spotify sie erlauben es Podcasts beschleunigen, viele Zeitungen, darunter auch diese, bieten Audioversionen ihrer Artikel in verschiedenen Geschwindigkeiten an, Netflix eine Steuerung zur Anpassung der Videowiedergabe eingeführt und YouTube Sie können nicht nur das Tempo wählen, sondern haben auf ausdrücklichen Wunsch der Benutzer sogar die 4x-Option für Premium-Abonnenten eingeführt.
Ein Jahrhundert gewonnen
I Vorteile Zeitlich sind sie bemerkenswert: Laut YouTube sparen Nutzer durch die schnelle Wiedergabe insgesamt über 900 Jahre pro Tag. Ein zehnstündiger Arbeitsweg reicht beispielsweise kaum aus, um Jane Austens letzten Roman „Überredung“ in normaler Geschwindigkeit (8 Stunden und 13 Minuten) anzuhören.
Aber bei 1,5-facher Geschwindigkeit dauert der Roman nur fünfeinhalb Stunden und lässt Platz für „Farm der Tiere“ und „Der kleine Prinz“, die zusammen etwas mehr als drei Stunden dauern würden.
Ein schnelleres Tempo beeinträchtigt die Konzentration des Zuhörers nicht. Wenn ein durchschnittlicher Mensch etwa 150 Wörter pro Minute spricht, kann das Gehirn viel mehr verarbeiten, erklärt Marcus Pearce, Kognitionswissenschaftler an der Queen Mary University in London.
Eine Metaanalyse der University of Waterloo (Kanada) wertete die Tests von Studenten aus, die Unterricht in unterschiedlichen Geschwindigkeiten: Bis 1,5x gibt es keine signifikanten Rückgänge, während die Werte erst über 2x signifikant sinken.
Für Audio-Video-Plattformen Die Beschleunigung zahlt sich aus: Mehr Inhalte werden konsumiert, der Umsatz steigt. Für die Zuhörer ändert sich jedoch das Erlebnis: Bei der Verdoppelung gehen Tempo, Ton und Spannung verloren – wesentliche Elemente des Geschichtenerzählens. Geschichtenerzählen basiert auf Pausen und Modulationen, die bei voller Geschwindigkeit nur schwer aufrechterhalten werden können.
Adaptiert aus „The Economist“, Was ist Ihre bevorzugte Wiedergabegeschwindigkeit: 1x, 1.5x oder 2x?, 13. August 2025
